
Nicolas ist Anführer einer Spezialeinheit – brillant, verwegen und einer der besten Agenten der Welt. Risiko ist für ihn kein Spiel, sondern ein Werkzeug. Und er weiß genau, wie man es einsetzt.
Als Claire zu seiner Einheit stößt, bringt sie Unruhe in ein System, das auf Kontrolle gebaut ist. Sie ist gefährlich. Nicht wegen ihrer Fähigkeiten, sondern wegen der Wahrheit, die sie verbirgt.
Während eine schwarze Droge die Stadt vergiftet, geraten die Einsätze der Einheit außer Kontrolle. Zwischen Verfolgungsjagden, verdeckten Operationen und aufwühlenden Nächten entsteht eine Nähe, die Nicolas tiefer bindet, als er sich erlauben will. Bald brennt ein Feuer zwischen ihm und Claire, das jede Grenze infrage stellt.
Doch Claires Geheimnis kann alles zerstören: ihre Mission, ihr Leben – und auch Nicolas.
Und sie weiß: Wenn er die Wahrheit erfährt, wird er nicht zögern.
Seine Rache wird gnadenlos sein.
Ein Romance-Thriller über Geheimnisse, Verrat und eine Liebe unter Hochspannung. Erzählt aus ihrer und seiner Sicht. Für Fans von Enemies-to-Lovers, Forbidden Love und gefährlich intensiven Liebesgeschichten.
Der Roman ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig von den weiteren Bänden der Secrets & Fires-Reihe gelesen werden.
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0,99 €
ISBN
978-3-911862-05-9
12,99 €
ISBN
978-3-911862-04-2
12,99 €
ab 06.02.2026

Tristans Gesicht kam zu ihr herunter und der Windhauch seiner Worte glitt über ihre Wange wie ein ferner Kuss. »Du spielst mit dem Feuer«, flüsterte er.
Kein Vorwurf lag darin, nur eine Feststellung.
»Ich weiß«, erwiderte sie und ließ ihr Haar fallen, es regnete auf seine Hand.
Seine Finger fingen es auf, verwoben sich in den weichen Strähnen, legten sie zur Seite. Und Sophie dachte: Stärke sieht man auf den ersten Blick, aber Sanftheit ist ein Geheimnis.

Sein Blick fiel nach unten, ein Lächeln umspielte seinen Mund. Ein kühles, ein fernes Lächeln, aber dennoch schön. Als er aufblickte, wusste sie, er würde ihr in dieser Nacht überhaupt nichts mehr von sich offenbaren.
»Lauf hier am besten abends nicht allein rum«, sagte er nur. »Und versuch solche Situationen wie eben zu vermeiden.«
»Und was soll ich tun, wenn es sich nicht vermeiden lässt? Wenn ich einem Mann wie dir begegne?«
»Weglaufen«, sagte er und sein Blick wurde dunkel wie die Schatten bei Nacht.
»Weglaufen?«, hauchte sie.
»Ja.«

„Und das sagst du mir jetzt als Psychologin?“, fragte er und kam ein paar Schritte auf sie zu. Sie nickte, fand die Kühle der Wand in ihrem Rücken, während sie ihren Blick nicht von ihm abwandte. Im Grunde machte er in diesen Sekunden nur das, was sie eben mit ihm gemacht hatte: Eine unsichtbare Grenze überschreiten.
Er überschritt sie auch nicht nur mit der Spitze seines Schuhs, sondern drang mit seiner großen Statur voll und ganz in Sophies Bereich ein. Schien mit Interesse die Gegensätzlichkeit zu beobachten, die in ihr war, das unsichtbare, wilde Gewässer, das ihr Herz bestürmte, und auch den tiefen, lautlosen Grund.
