
Nur einen Kuss hat Tristan McCullen ihr gewährt. Nur einen einzigen, unseligen Kuss – der sich in ihr Herz gebrannt hat. Nun will Tristan mit allem abschließen, getrennte Wege gehen. Aber Sophie? Die junge Psychologin hat ihren Kampfgeist entdeckt, ist es leid, alles stumm hinzunehmen. Schon gar nicht, dass eine mysteriöse Droge aus Schlangengift das Nordviertel überflutet und ihren jugendlichen Patienten die Zukunft verbaut. Trotz aller Ängste ist Sophie fest entschlossen, die Suche nach den Drahtziehern fortzusetzen – koste es, was es wolle. Denn in den letzten Wochen im Nordviertel hat sie gelernt, was es heißt zu leben, zu träumen, zu hoffen. Doch bald muss Sophie erfahren: Auch in der Liebe dreht sich alles um Leben und Tod.
»Gefährlich wie Ein Kuss« ist das Finale der zweibändigen Schlangengift-Dilogie. Ein Romance-Thriller voller Spannung, gefährlicher Herausforderungen und Leidenschaft.
2,99 €
ISBN
978-3982212999
Erstauflage: 2024
12,99 €
ISBN
979-8322076995
Erstauflage: 2024
12,99 €
ISBN
978-3759218681
Erstauflage: 2024

Tristan zog sie wieder hoch, umschlang sie, diesmal fester, sie wehrte sich erneut, wollte sich von ihm befreien, denn das stand ganz oben auf der Liste, sich von ihm zu befreien, aber diesmal ließ er sie nicht mehr gehen, sondern legte seine Lippen nur an ihr Ohr und flüsterte: »Es tut mir leid.«
Sie hörte diese Entschuldigung kaum, ließ sich nur nach vorne sinken, merkte, wie die Kraft sie verließ. Es fühlte sich wie langsames, qualvolles Sterben an. Ja, sie starb. Zwar in seinen Armen, aber sie starb.

Er griff nach ihrem Arm, holte sie zu sich und als sie Brust an Brust waren, wurde es Sophie zu heiß, zu intim, und sie drehte sich vor ihm um, tanzte an seinem Bauch, spürte seinen Atem in ihrem Nacken. Aber er packte ihre Taille, drehte sie wieder zurück. Sieh mich an, forderten seine glühenden Augen, während sich seine Finger in ihre Rippen bohrten, sieh mich an.
Sophie hielt inne, lehnte den Kopf zurück, betrachtete sein Gesicht, das für sie strahlte wie Gold im Sonnenlicht, öffnete die Lippen, bebend, verschwitzt, in Erwartung seines Kusses, der sie entzünden würde wie trockenes Gestrüpp.

Seine Hand ruhte nun gleich über ihrem Herzen und ihr wurde bewusst, dass sie sich wohl noch nie näher gewesen waren, als in diesem Moment. Und kaum hatte sie diesen Gedanken gefasst, küsste er sie, kein gewöhnlicher Kuss, sondern eine Explosion ihrer Sinne und all dessen, was sie für ihn empfand. Tief drängte er sich in ihren Mund, forderte sie zum Spiel heraus, in dem sie einander suchten und fanden, wieder suchten und fanden, und gemeinsam darum rangen, den unermesslichen Hunger in ihren Herzen zu stillen.
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